Mein Blog ist wieder da. Mit paar neuen Texten und nem freshen FAQ für alle Newbies und auch die alten Fans.
Weil du dich sicherlich fragst, wie es dazu kam, wird dieser Text chronologisch aus der Reihe tanzen.
Ich hab schon länger drüber nachgedacht. Die Hebamme lag mir seit Wochen in den Ohren, meine Mutter vergoss dicke Krokodilstränen, weil das Leben sonst in letzter Zeit recht fordernd ist und dann hat mich der Graphiker angeschrieben und meinte, dass er nicht wüsste, wie er seine schäferähnliche Mitbewohnerin approachen soll, ohne meine Texte. Er meinte auch, dass er mir n Design macht. Wir sind im Gespräch.
Jedenfalls hab ich die letzten Tage ne kleine Krise geschoben. Ich habe geweint, bis sich mein Gesicht verkrampft hat. Aus meinem Mund kamen gepresste Satzfetzen, die so klangen wie, wieder allein in Sch’heim. Und, auf der Stelle schwimmen.
Dann hat mir der Trainer einen knackigen Ball zugeworfen. Er meinte, frag nicht, was das Leben dir zu geben hat, sondern was du dem Leben zu geben hast. Vielleicht hat er das aus der Bibel oder so.
Auf jeden Fall hat es klick bei mir gemacht. Hab mir einen Klaps auf die Hand gegeben und gesagt, Schluss jetzt. Gib, was du zu geben hast. Die Zeiten der Eitelkeit sind vorüber. Wir haben genug blonde Männerfratzen gesehen. Und schon habe ich mich bei meinem geliebten WordPress angemeldet, um Keine Schafe auf Vordermann zu bringen.
Und da sind wir. Gebügelt, poliert und flotter denn je. Bereit, dem Leben ein paar süße Sätze zu liefern. Offen und schamlos. Das hat es verdient.
Hab außerdem festgestellt, dass meine neuen Texte aufeinander aufbauen. Deshalb gibt es ein neues Buch. Buch II. Und, gibt keine Anlässe mehr für Schäfers Klage.
Also. Wir sind bereit, aus der Not eine Tugend zu machen und darüber zu schreiben, wie es ist, wenn man auf die Bühne will, aber die Bühne nicht in der Kleinstadt ist und das Patriarchat einem verklickern will, dass Gott einen nicht auserwählt hat.
Wir freuen uns drauf.
Auf das Leben, die Liebe und das Gefühl, wenn man seine Nase am Kopf des Schäfers vergräbt.
Auf dem Bild siehst du mich in der Kleinstadt. Klasse Kulisse, habe ich mir gedacht. Endlich ist es Frühling und die Sonne scheint wieder.
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