Heute hat mir der Schafpudel mal wieder eine Lektion übers Leben erteilt.
Und zwar.
Das Leben sollte immer an erster Stelle stehen. Nicht die Systematisierung von diesem. Die Menschen lieben das. Die Dinge festlegen und alles durchdenken, bis es vermeintlich kontrollierbar ist. Aber, so schade es ist, vermutlich klappt das nicht. Einfach weil wir Menschen sind. Oder Schafpudel.
Die ganze Geschichte.
Gestern war ich ziemlich traurig wegen etwas. Genauer gesagt, ich habe geweint. Der Schafpudel hat sich vor mich gesetzt und mir die Pfote gegeben. Dann ist er auf seinen Platz und hat mich gefragt, ob das hilft, gegen das Weinen. Es half nicht. Dann kam er wieder zu mir und wollte meine Tränen wegschlecken. Und dann ist er wieder auf seinen Platz. Schließlich hat er sich dann neben mich gelegt. Kurz gesagt, der Schafpudel wollte mich offensichtlich trösten. Und er hat Dinge ausprobiert, die helfen könnten.
Heute habe ich ein Buch gelesen, wie man den Schafpudel korrekt erzieht. Ich war dann streng mit ihm und wollte ihm seine Wildheit austreiben. Er hat Widerstand geleistet. Zu Recht. Mir war es wichtiger, dass dem Schafpudel die Katzen egal sind, als dass er Lösungen hat, gegen das Traurigsein. Ich habe das Buch beiseite gelegt und lese jetzt einen Liebesroman.
Auf den Bildern siehst du, wie der Schafpudel mit seiner Umgebung eins ist. Ich denke, Schafpudel kommen ursprünglich aus der Bretagne, so wie das aussieht.


