Immer mit der Ruhe

Habe vorhin überlegt, dass der Schafpudel eigentlich das wildeste Ding in meiner Nähe ist. Ich weiß nicht, ob es an der schwarzwälder-schweizerischen Art liegt, aber man ist eher ruhig hier, glaube ich. Wobei das vielleicht auch Ansichtssache ist. Der Teenager hat mir zum Beispiel die Tage gesagt, dass man hier im Städtli lieber keine Goldketten tragen sollte. Die werden einem abgezogen. Er hat sich mit einer silbernen Kette beholfen.
Der Hochallemanne als solcher hat glaube ich auch insgesamt eher Angst davor, die Kontrolle zu verlieren. Meine Fliesenleger haben das auch kürzlich gesagt. Und der eine hat sogar Jura studiert. Aber das ist wirklich nicht relevant hierfür.
Heute Morgen habe ich mich mit wem von hier und ihrem jungen Königspudel getroffen. Der kleine Spitzpudel hatte heute schlechte Laune. Die Hormone. Und das Wetter. Jedenfalls wollte er nicht spielen. Anders der Schafpufel. Er klatschte in die Hände vor Freude über die kleine Pudeldame. Das gefiel der Allemannin nicht. Sie hatte Angst um das Püdelchen. Es hatte dann auch lieber Angst. Jedenfalls war es dann vorbei mit dem Spaß.
Bald habe ich Geburtstag. Und dann wird es eine wilde Sause geben.

Auf dem Bild siehst du, wie der Schafpudel und ich lesen. Zu der Lektüre hat er mich überredet. Hab kein Wort verstanden. Wenn es nach mir gegangen wäre, würde ich da Sophie Kinsella lesen.

*an den vielen ‚ehers‘ erkennst du, dass ich hier wirklich nichts verallgemeinern will!

Ragna

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